Kleine Abweichungen – große Kosten
Material gehört zu den größten Kostenfaktoren in der Produktion. Schon minimale Prozessabweichungen führen zu unnötigem Ausschuss und steigenden Materialkosten. Durch gezielte Analyse lassen sich hier oft erhebliche Einsparpotenziale erschließen.
Registerverhalten optimieren
Jeder Zehntelmillimeter Fehlregister verursacht Verschnitt und Makulatur.
Durch präzisere Registerregelung und optimierte Prozessparameter lassen sich Registerabweichungen deutlich reduzieren.
Das Ergebnis:
✔ Weniger Makulatur
✔ Stabilere Prozesse
✔ Höhere Produktqualität
✔ Geringerer Materialeinsatz bei gleicher Ausbringung
Bahnbreitenreduzierung nutzen
Oft werden Sicherheitszuschläge in der Bahnbreite über Jahre beibehalten – ohne erneute Überprüfung.
Bereits wenige Millimeter Reduktion pro Laufmeter summieren sich über Produktionsvolumen und Laufzeit zu erheblichen Materialeinsparungen.
Zusätzlich verbessert sich die Prozessstabilität:
✔ Ruhigerer Materialfluss
✔ Effizientere Regelung
✔ Weniger Materialspannungen
Effizienzsteigerung durch Andruckverhalten
Produktivität beginnt vor Produktionsstart
Produktivität entsteht nicht erst im Druckprozess – sondern bereits in der Vorbereitung.
Eine strukturierte Job-Preparation reduziert Rüstzeiten, minimiert Fehler und sorgt für einen stabileren Produktionsstart.
Job Preparation optimieren
Saubere und standardisierte Prozesse ermöglichen reproduzierbare Einstellungen und verkürzen Rüstzeiten deutlich.
✔ Schnellere Rollen- und Farbwechsel
✔ Reproduzierbare Einstellungen
✔ Kontrollierter Andruck
✔ Weniger Anfahrmakulatur
Das Ergebnis: kürzere Stillstandszeiten und höhere Nettoausbringung.
Infrastruktur rund um die Maschine verbessern
Auch das Umfeld der Maschine beeinflusst die Effizienz erheblich.
Optimierte Peripherie – etwa Materialbereitstellung, Wegeführung oder digitale Assistenzsysteme – sorgt für reibungslosere Abläufe.
✔ Flüssigere Prozesse
✔ Weniger Bedienfehler
✔ Schnellere Hochlaufphasen
✔ Reduzierter Ausschuss beim Start
Effizienzsteigerung durch Retrofit-Potenzial
Bestehende Technik gezielt modernisieren
Technologische Weiterentwicklung muss nicht mit einer neuen Maschine beginnen.
Gezielte Retrofit-Maßnahmen können bestehende Anlagen deutlich leistungsfähiger, stabiler und effizienter machen.
Typische Retrofit-Hebel
- Inspektionssysteme
- Moderne Inspektionslösungen erkennen Fehler frühzeitig und verhindern unnötigen Ausschuss.
- Registerregelung
- Präzisere Regelung sorgt für höhere Passergenauigkeit und stabilere Produktion
- Antriebstechnik
- Digitale Einzelantriebe ersetzen alte Getriebetechnik – dynamischer, präziser und wartungsärmer.
- Schaltschränke und Steuerung
- Moderne Steuerungskomponenten verbessern Reaktionszeiten, Prozesssicherheit und Vernetzbarkeit.
- Bahnlaufregelung
- Stabile Bahnführung verhindert Laufabweichungen, reduziert Ausschuss und ermöglicht höhere Produktionsgeschwindigkeiten.
Unverbindlich anfragen: efficiency@bst.group
Die BST Maschinenanalyse
Um Effizienzpotenziale systematisch zu identifizieren, bieten wir zwei aufeinander aufbauende Analysepakete an:
1
Quickscan – der strukturierte Einstieg
Der Quickscan liefert eine schnelle und fundierte Bewertung Ihrer aktuellen Situation.
Leistungsumfang:
- Identifizierung von Schwachstellen
- Entwicklung einer Messstrategie
- Quickscan-Ergebnisbericht
Ziel: Transparenz schaffen und erste Optimierungspotenziale sichtbar machen.
2
Deepscan – die datenbasierte Vertiefung
Der Deepscan analysiert Ihre Anlage detailliert im realen Produktionsbetrieb
Leistungsumfang:
- Installation von Messgeräten
- Präsentation der Datenanalyse
- Realisierung von Quick Wins während der Datenerfassung
- Bewertung der Erkennungsqualität
- Abschlussbericht inklusive Maßnahmenkatalog und konkreter Empfehlungen
Ziel: konkrete technische Maßnahmen definieren und nachhaltige Effizienzsteigerungen umsetzen.